Panorama di Meta da Piano di Sorrento

Meta di Sorrento: Ein Spaziergang in der Natur

Oberhalb der Hauptstraße (Corso Italia) erstreckt sich eine üppige Natur, die von Einheimischen und Fremden bisher kaum entdeckt wurde. Hier verliefen in der Antike die Straße, die nach Sorrent, Montechiaro, Casini, Alberi, Camal-doli führten. Der WWF (World Wildlife Fund) hat ihren Verlauf erkundet; jetzt gehören sie zu den acht Wandervorschlägen, die diese Organisation erarbeitet hat.
Sie finden in diesem Heft fünf dieser Vorschläge für eine je vierstündige Wanderung.
Montechiaro liegt sozusagen auf einem Balkon, der über eine herrliche Landschaft schaut, In dieser Ortschaft entsteht der bekannte "Vino del Sabato" und ein hervorragendes Olivenöl. Handwerksbetriebe stellen landwirtschaftliche Geräte her. Die höchste Erhebung hier ist der Monte S. Angelo, der hier "Casini" heißt und sich hoch über den übrigen Hügeln erhebt.
Oberhalb der Olivenhaine folgen die Pflanzen der Mittelmeermachia. Nicht selten ist der Anblick von Zugvögeln, Raubvögel und Füchse. Die Route führt von den Höhen und Tiefen, entlang Feldern. Durch einen Kastanienhain. Oberhalb der Olivenhaine folgen die Pflanzen der Mittelmeermachia. Hier sieht man zuweilen Füchse, Zugvögel und Raubvögel. Der Wanderweg führt auf und ab, vorbei an bebauten Feldern und durch einen Kastanienhain. Dann geht es bergab in Richtung Vico Equense,-wobei man im Hinter Grund immer den Doppelkegel des Vesuvs im Auge hat. Durch die Via Petrignano erreicht man Alberi. Wie erwähnt, stand in diesem Ortsteil von Meta einst eine der ersten Seefahrtschulen der Gegend. Am Kirchturm vorbei geht es bergauf in die Via Camaldoli. Die Hügel von Camaldoli haben ihren Namen von einem Einsiedler aus dem Orden der Kamaldolensermönche. Der Zugang erfolgt durch eine Wehranlage, in deren Inneren mehrere jahrhundertealte Steineichen sich gen Himmel erheben. Hier hat man einen traumhaften Ausblick auf beide Meere, den Golf von Neapel und den Golf von Salerno. Wir befinden uns jetzt in einer üppigen Natur mit ihren silberglänzenden Olivbäumen, sattgrünen Reben, durch die das südliche Licht dringt, das von der klaren Fläche des Meeres zurückgeworfen wird. Der Wind trägt die tausendfachen Düfte der Macchia über Meer und das Land, das von fleißigen Menschen mit wettergegerbten Gesichtern bearbeitet wird.
Ein sommerlicher Sonnen- Untergang über den Inseln des Golfes gehört zu den schönsten Erlebnissen, die uns die Natur dieser Gegend bieten kann. Weiter unten am Weg erblickt man die Häuser von Meta, Piano und Sant'Agnello. Man merkt, wie sich entlang des Corso die neuen Gebäude erstrecken, hinter denen die traditionellen "Casali" liegen. Der Corso entstand erst 1840 als Zufahrtsstraße für Fahrzeuge auf Rädern. Davor konnte man nur mühsam über Maultierpfade, die über Alberi führten, über Land die Halbinsel erreichen. In den Sechzigerjahren erfolgte dann der Bau der Kleinbahn Circumvesuviana, die den Besucher schnell nach Pompeji, Neapel und zu den anderen Stätten bringt. Vom Ausgang von Camaldoli führt ein Weg nach rechts zur Via Raffaele Bosco.
Die Straße von Seiano führt in leichter Steigung ins Zentrum von Arola. Von der Kirche dieses Ortes gelangt man auf einer geteerten Straße ins Vallone Das Tal von Lavinola wurde im Laufe von Jahrtausenden vom Wasser in den leichten Tuff geschnitten und gehört heute zu den malerischsten Flecken der Gegend. In Traviri erreicht man den letzten Abschnitt dieser Wanderung. Die Ortschaft mit ihren romantischen Gässchen liegt am Bach Lavinola und ist weitgehend von der Landwirtschaft geprägt. Hier stand einst ein Wachturm, um den sich dann ein Dorf bildete. Es war einer jener typischen Sarazenentürme, von denen aus man die Bevölkerung vor den Seeräubern warnen konnte. Man besetzte in der Regel die Türme mit den Jungens des Dorfes, die dann beim Annähern der Feinde ins Dorf rennen mußten. Diese Jungen wurden bei den Sarazenen mit dem arabischen Wort "ragazzo" bezeichnet, was wörtlich "Bote" bedeutet.

.

Pro Loco Meta
“Terra delle Sirene”

Via Flavio Gioia, 1 - Meta - (Na)

Inizio pagina