Panorama di Meta da Piano di Sorrento

Meta di Sorrento: künstlerische Route

Die Kirche unserer Lieben Frau vom Lorbeer

Wo heute die B a s i l i c a  Santa Maria del Lauro steht, erhob sich einst ein Tempel der Göttin Athene. Die frühen Christen hatten die Angewohnheit, die heidnischen Geister durch den Bau von christlichen Gebets statten zu bannen. Ursprünglich war die Kirche dem Heiland geweiht, wenn im 8. Jh. v. Chr. eine fromme Frau aus Meta unter einem Lorbeerbaum bei dieser Kirche eine Staute der Mutter Gottes fand, war die Kirche im 1206 nach der Lieben Frau vom Lorbeer ("Madonna del Lauro") benannt. Die Kirche besitzt heute eine neoklassizistische Fassade, während der Kirchturm aus der Barockzeit stammt. Er wird gekrönt durch ein Dach aus Majolika ziegeln. Barock ist auch das Innere der Kirche, die die Form eines lateinischen Kreuzes hat. Wertvoller Marmor bedeckt die Wände, vor ihm präsentieren sich zahlreiche Kunstwerke, die mit Stuck und Gold gestaltet sind. Eine breite Treppenfront führt zur Metalltür, hinter der sich eine wertvolle Holztür mit Intarsien-arbeiten aus dem 16. Jh. befindet. Die 24 Holzeinlegearbeiten aus Teak holz zeigen Geheimnisse des Rosenkranzes. Rechts vom Altarraum befindet sich die Kapelle der Ma­donna del Lauro mit Marmorintarsien aus dem 18. Jahrhundert. In den Kuppelgewölben sind auf Fresken die Evangelisten dargestellt. Auf dem Altar steht eine Ma­donna aus Linden­holz. An den Seiten des Altarraums sehen wir die Statuen des hl. Michaels und des Schutzengels aus dem Jahre 1640. In der Apsis erkennt man den wieder­auferstandenen Christus, eine Schnitzarbeit der Schule von Neapel aus dem 18. Jh. Den linken Seitenaltar ziert die Madonna vom Rosenkranz, ein Gemälde aus dem 16. Jh. In der Sakristei sind Fresken von Costantino Desiderio (1783) zu bewundern, die den Triumph des Glaubens darstellen. Ein Bild von Luca Giordano zeigt die Vertreibung der Geldwechsler aus dem Tempel. Wunderschön sind die Schränke mit Intarsien arbeiten von 1765. Auf Anregung eines Kunsthistorikers wurde die Kirche 1913 unter Denkmalschutz gestellt.

Kleinere Werke des neapolitanischen Barocks

Solche findet man zahlreich in den Kapel­len von Meta: Santa Maria della Vittoria, Casa Starita, Santa Maria del Loreto, Pontemaggiore, Santa Maria della Misericordia in der Via Vocale, Santa Maria delle Grazie in der Via Cassari, SS. Angeli Custodi, Assunta -Trivio, SS. An-nunziata, besonders aber in Santa Lucia und Santa Maria delle Grazie in Rivo. Der Barock an diesen Stätten entfernt sich doch vom Stil der Basilica und nähert sich in seinen Ausdrucksformen eher der Volkskunst.

Villa Liguori

1773 erbaut, aber später mehrmals umgestaltet. Leider wurden im Laufe der Jahre zahlreiche Kunstwerke aus diesem Gebäude entfernt. Dazu kommen noch die beträchtlichen Schäden des Erd­bebens von 1980.

Villa Fienga

Wir kennen die Bauzeit nicht, von dem ursprünglichen Bau stammt aber sicher noch die schöne Fassade. Sie entstand im 17. Jh. aus Vesuvstein in barockem Stil. Es war kein geringerer als Vanvitelli, der das Gebäude im 18. Jh. umgebaut hat. Seine Familie, deren eigentlicher Name van Witteis war, stammte ursprün­glich aus Belgien; er gestaltete in Rom unter anderem die Kirche S. Maria de-gli Angeli aus. Obwohl er eigentlich ein Vertreter des Klassizismus war, gestaltete er dieses Portale ganz im Geiste des Barocks.

Villa Elisa

Einst Palast der Familie Mastelloni, Grafen von Laureana, Markgrafen von Pannarona und Coregliano, ist dieses Haus heute nur noch in Ruinen erhalten.

Villa Valletta Martini

Villa Valletta Martini ein schöner Adels Palast aus dem 17. Jh. Ein prächtiges Portal führt in den Orange­nhof, in dem sich die eigentliche Villa erhebt, zu der auch eine Familien Kapelle mit einem Bild von Guido Reni gehört.

Villa Giuseppina

Das Gebäude wurde 1739 von einem Baumeister aus der Schule von Vanvitelli errichtet. Bis 1840 gehörte aus dem Hause der Bourbonen, 1978 wurde es in Eigentumswohnungen umgewandelt.

Palazzo Maresca

Das Haus des Ingenieurs Maresca ist Teil eines früheren Klostergebäudes aus dem 18. Jahrhundert.

Pro Loco Meta
“Terra delle Sirene”

Via Flavio Gioia, 1 - Meta - (Na)